Produktbeschreibung ZINK STACK

Mineralstoff-Magie

Unser ZINK STACK setzt durch die Kombination unterschiedlicher Zinkverbindungen und den Zusatz von Vitamin B6 und Piperin neue Maßstäbe. 

Mit diesem Mikronährstoffkomplex legst Du den Grundstein für eine optimale Zinkversorgung und damit auch für den reibungslosen Ablauf zahlreicher Stoffwechselprozesse. 

Als Bestandteil von über 300 Enzymen ist Zink eines der wichtigsten Spurenelemente in Deinem Körper. Aus diesem Grund hat eine ausreichende Versorgung höchste Priorität – für Deine Gesundheit und Deine Muskeln! 

Der Mix aus Zink-Gluconat und Zink-Bisglycinat sorgt dafür, dass der wichtige Mikronährstoff seine Wirkung über verschiedene Aufnahmewege entfalten kann. [1, 2] 

Die zugesetzten Bioenhancer Vitamin B6 und Piperin tragen zu einer optimierten Aufnahme bei [3, 4].Support für Dein Immunsystem

Unser ZINK STACK unterstützt die normale Funktion Deines Immunsystems! 

Rettung für Deinen Stoffwechsel 

Die Inhaltsstoffe unseres ZINK STACK tragen zur Funktion Deines Stoffwechsels bei! 

Unterstützung für Deine Testosteronproduktion 

Zink hilft dabei, Deinen Testosteronspiegel zu normalisieren! 

Schwitzige Angelegenheit

Es ist weithin bekannt, dass Zink durch Schweißverlust verloren geht. Athleten haben also - insbesondere in den Sommermonaten - wahrscheinlich einen erhöhten Bedarf [1].  

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen uneinheitliche Ergebnisse hinsichtlich des Zinkstatus bei Athleten, wobei einige Studien auf einen niedrigen Zinkspiegel hinweisen, während andere keinen Zusammenhang feststellen [2].  

Dies kann weitgehend auf die Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt werden. Die Menge an Zink in unserer Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. 

Eine Ernährung, die reich an tierischen Proteinen und arm an Phytaten ist, bietet bessere Chancen auf einen normalen Zinkstatus. Warum ist das so? 

Zinkdiebe in der Ernährung 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfahl bis 2019 eine tägliche Zinkzufuhr von 11,0 Milligramm für Männer und 7,0 Milligramm für Frauen, um den Bedarf zu decken und Mangelerscheinungen zu vermeiden. 

Allerdings hat sich diese Empfehlung inzwischen geändert. Es ist seit längerer Zeit bekannt, dass Phytate, die in Lebensmitteln vorkommen, die Aufnahme von Zink im Verdauungstrakt hemmen können. [3] 

Diese Phytate sind ausgerechnet in Lebensmitteln reichlich vorhanden, die allgemein als gesund gelten. 

Besonders Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen sowie die meisten Vollkorngetreide wie Dinkel und Haferflocken, einschließlich Vollkornbrot und Vollkornpasta, enthalten hohe Mengen an Phytaten.  

Die aktuellen Empfehlungen zur Zinkaufnahme basieren daher auf der Phytatzufuhr und orientieren sich an einer umfassenden Überprüfung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA). [4]Es wird festgestellt, dass eine hohe Phytatzufuhr und somit eine verringerte Zinkabsorption bei Ernährungsweisen vorliegt, bei denen der Verzehr von Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten hoch ist und die Hauptproteinquellen pflanzlichen Ursprungs sind. 

Die Nationale Verzehrsstudie II zeigt, dass der durchschnittliche Zinkkonsum einer deutschen Frau bei etwa acht Milligramm pro Tag liegt, während Männer durchschnittlich auf elf Milligramm pro Tag kommen. [5] 

Die Menge an aufgenommenen Phytaten bei durchschnittlichen Erwachsenen wird jedoch nicht angegeben.  

Bei einer mittleren oder hohen Aufnahme von Phytaten könnte es trotz durchschnittlicher Zinkaufnahme zu einem Mangel kommen.  

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Empfehlungen tatsächlich selten das Optimum darstellen.  

Deshalb macht es durchaus Sinn, seine Zinkzufuhr zu optimieren und unsren ZINK STACK für seine sportlichen Bedürfnisse zu nutzen. 

Zwei Formen, zweifach verstärkt

Unser ZINK STACK zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, da er nicht nur eine herkömmliche Zinkform enthält, sondern gleich zwei verschiedene Zinkverbindungen in Kombination mit zwei Bioenhancern. 

Die erste Form ist Zink-Bisglycinat, eine organische Verbindung aus Zink und der Aminosäure Glycin. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen und haben sich generell als förderlich für die Bioverfügbarkeit von Zink erwiesen [1]. 

Ein großer Vorteil dieser Form liegt darin, dass sie widerstandsfähig gegenüber Magensäure ist und somit leichter in den Dünndarm gelangen kann, wo die Zinkaufnahme stattfindet [18].

Untersuchungen an Tieren haben ergeben, dass Zink-Bisglycinat im Vergleich zu anderen Zinkverbindungen wie Zink-Chlorid oder -Oxid eine ausgezeichnete Bioverfügbarkeit aufweist [16]. 

Da die Aufnahme von Zink im Darm jedoch begrenzt zu sein scheint, haben wir uns dafür entschieden, die andere Hälfte der Dosierung unseres ZINK STACK aus einer weiteren Verbindung, dem Zink-Gluconat, zu beziehen.  

Zink-Gluconat wird durch die Reaktion von Gluconsäure mit Zinkoxid und Zinkacetat hergestellt [17]. 

Gluconsäure wiederum zählt zu den Fruchtsäuren und weist strukturelle Ähnlichkeiten mit Kohlenhydraten auf. Auch diese Form wird im Vergleich zu anderen Zinkverbindungen sehr gut aufgenommen [18, 19]. 

Um die Effektivität weiter zu verbessern, sind zusätzlich Vitamin B6 und Piperin integriert. 

Die Aufnahme von Zink im Darm wird durch die körpereigene Substanz namens Picolinsäure unterstützt, die unter dem Einfluss von Vitamin B6 aus Tryptophan gebildet wird. 

Frühe Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine erhöhte Aufnahme von Vitamin B6 in der Ernährung auch die Zinkaufnahme steigern kann [25].  

Die Rolle von Piperin ist etwas vielschichtiger. Dieser Wirkstoff, der zu 95 Prozent in unserem Schwarzer-Pfeffer-Frucht-Extrakt enthalten ist, hemmt den Prozess der Glucuronidierung, der für den Abbau vieler Substanzen verantwortlich ist.  

Piperin fördert zudem die Aufnahme von Substanzen im Darm und steigert die Löslichkeit von fettlöslichen Stoffen, indem es die Produktion von Gallensäure anregt.  

Darüber hinaus scheint es die lokale Durchblutung der Darmgefäße zu erhöhen, was die Aufnahme und den Transport zahlreicher Substanzen begünstigt [26].  

Neben Zink kann Piperin auch dazu beitragen, die Aufnahme und Bioverfügbarkeit von Vitamin B6 zu steigern. 

Um unseren ZINK STACK für eine breite Zielgruppe zugänglich zu machen, setzen wir auf Hüllen aus Hydroxypropylmethylcellullose - einen pflanzlichen Ballaststoff.  

Im Gegensatz zur tierischen Gelatine ist unser Produkt somit vollständig vegan und allergenfrei. 

Kampf der Erkältung 

Ein nachgewiesener Zinkmangel kann den Testosteronspiegel verringern [6]. Obwohl es natürlich verlockend wäre zu behaupten, dass unser ZINK STACK den Testosteronspiegel erhöht und somit zu einem verbesserten Muskelaufbau führt, ist das nicht der Fall. 

Die Einnahme von Zink, wenn kein Mangel vorliegt, scheint keinen Einfluss auf das männliche Geschlechtshormon zu haben [7].  

Dennoch bieten wir den ZINK STACK aus guten Gründen an. 

Obwohl körperliche Aktivität im Allgemeinen mit einem gestärkten Immunsystem in Verbindung gebracht wird, zeigen mehrere Studien, dass Athleten, die intensives und häufiges Training betreiben, tatsächlich anfälliger für Erkältungen sind als Gelegenheitssportler und Nicht-Sportler [8].  

Diese erhöhte Anfälligkeit führt dazu, dass Sportler häufiger Pausen einlegen müssen, was wiederum den Fortschritt beeinträchtigen kann. 

Hier kommt Zink ins Spiel. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von 25 Milligramm Zink pro Tag - genau die Menge, die wir in unserem ZINK STACK verwenden - die negativen Auswirkungen des intensiven Trainings auf das Immunsystem minimieren kann [9, 10, 11, 12].

Darüber hinaus kann Zink als Nahrungsergänzungsmittel auch dann nützlich sein, wenn wir bereits von einer Erkältung oder Grippe erwischt wurden. 

Eine Analyse von 15 Studien mit insgesamt 1360 Teilnehmern legt nahe, dass die Einnahme von Zink in hohen Dosierungen innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der Symptome die Dauer und Schwere von Erkältungen reduzieren kann [13].  

Dabei sprechen wir von etwa 80 bis 90 Milligramm pro Tag [14]. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Tolerable Upper Limit für Zink in der EU auf 25 Milligramm festgelegt ist, was bedeutet, dass wir nicht mehr als diese Menge für die langfristige tägliche Einnahme empfehlen sollten, auch wenn keine Erkältung oder Grippe vorliegt.  

Dies ist der Grund, warum wir uns beim GANNIKUS Original ZINK STACK an dieser Richtlinie orientieren [15]. 

Multitalent

Die Einnahme von Zink kann nicht nur dazu beitragen, die nachteiligen Auswirkungen des intensiven Trainings auf das Immunsystem zu mildern, sondern auch in anderen Bereichen positive Effekte entfalten. 

Der Zinkstatus steht in Verbindung mit dem Auftreten von Depressionen, wobei ein schwerwiegender Mangel mit einer erhöhten Schwere der Depression assoziiert ist [20].

Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Zink-Gluconat die Stimmung nicht-depressiver Frauen verbessern kann, und einige Forscher schreiben dem Spurenelement sogar eine leicht antidepressive Wirkung zu [21].

Darüber hinaus gilt ein Zinkmangel als Risikofaktor für die Entwicklung von Atherosklerose, wobei die Behebung dieses Mangels das Risiko verringern kann [22]. 

Bei ansonsten gesunden Personen konnte die Einnahme von täglich 45 Milligramm elementarem Zink in Form von Gluconat Faktoren für die Entwicklung von Atherosklerose reduzieren [23].  

Bei Kindern, die mit 20 Milligramm Zink behandelt wurden, konnte nicht nur die Insulinresistenz verbessert werden, sondern es wurde auch eine Senkung des Gesamtcholesterins und des LDL-Cholesterins festgestellt [24]. 

Dosierung 

Um Deinem Körper ausreichend Zink zuzuführen, empfehlen wir die tägliche Einnahme einer Kapsel unseres ZINK STACK, vorzugsweise mit ausreichend Wasser. 

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung kann eine höhere Dosierung von 80 bis 90 Milligramm Zink dazu beitragen, die Dauer und Schwere der Erkrankung zu minimieren.

 

Referenzen

[1] Hackney, Anthony C., et al. "Comparison of the hormonal responses to exhaustive incremental exercise in adolescent and young adult males." Arquivos Brasileiros de Endocrinologia & Metabologia 55.3 (2011): 213-218.

[2] Chu, Anna, et al. "Quantifiable effects of regular exercise on zinc status in a healthy population—A systematic review." PloS one 12.9 (2017).

[3] Copper, I. O. M. Dietary reference intakes for vitamin A vitamin K, arsenic, boron, chromium, copper, iodine, iron, manganese, molybdenum, nickel, silicon, vanadium, and zinc. Washington, DC: The National Academies Press, 2001.

[4] Gibson, Rosalind S., Victor Raboy, and Janet C. King. "Implications of phytate in plant-based foods for iron and zinc bioavailability, setting dietary requirements, and formulating programs and policies." Nutrition reviews 76.11 (2018): 793-804.

[5] Max-Rubner-Institut. "Nationale Verzehrsstudie II. Ergebnisbericht, Teil 2." (2008)

[6] Chang, Chung Soo, et al. "Correlation between serum testosterone level and concentrations of copper and zinc in hair tissue." Biological trace element research 144.1-3 (2011): 264-271.

[7] Koehler, K., et al. "Serum testosterone and urinary excretion of steroid hormone metabolites after administration of a high-dose zinc supplement." European journal of clinical nutrition 63.1 (2009): 65-70.

[8] Simpson, Richard J., et al. "Can exercise affect immune function to increase susceptibility to infection?." Exercise Immunology Review 26 (2020): 8-22.

[9] Gleeson, Michael, David C. Nieman, and Bente K. Pedersen. "Exercise, nutrition and immune function." Journal of sports sciences 22.1 (2004): 115-125.

[10] Gleeson, M., and N. C. Bishop. "Elite athlete immunology: importance of nutrition." International journal of sports medicine 21.Sup. 1 (2000): 44-50.

[11] Gibson, R. S., A‐LM Heath, and E. L. Ferguson. "Risk of suboptimal iron and zinc nutriture among adolescent girls in Australia and New Zealand: causes, consequences, and solutions." Asia Pacific journal of clinical nutrition 11 (2002):S543-S552.

[12] Singh, A. N. I. T. A., MARK L. Failla, and PATRICIA A. Deuster. "Exercise-induced changes in immune function: effects of zinc supplementation." Journal of Applied Physiology 76.6 (1994): 2298-2303.

[13] Singh, Meenu, and Rashmi R. Das. "Zinc for the common cold." Cochrane Database of Systematic Reviews 6 (2013).

[14] Hemilä, Harri, et al. "Zinc acetate lozenges may improve the recovery rate of common cold patients: an individual patient data meta-analysis." Open forum infectious diseases. Vol. 4. No. 2. US: Oxford University Press, 2017.

[15] EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). "Scientific opinion on dietary reference values for zinc." EFSA Journal 12.10 (2014): 3844.

[16] European Food Safety Authority (EFSA). "Opinion on certain bisglycinates as sources of copper, zinc, calcium, magnesium and glycinate nicotinate as source of chromium in foods intended for the general population (including food supplements) and foods for particular nutritional uses‐Scientific Opinion of the Scientific Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in Contact with Food." EFSA Journal 6.6 (2008): 718

[17] Feng, Hui, et al. "One pot synthesis, characterization and mechanism of zinc glycinate monohydrate." 2015 International conference on Applied Science and Engineering Innovation. Atlantis Press, 2015.

[18] Gandia, et al. "A bioavailability study comparing two oral formulations containing zinc (Zn bis-glycinate vs. Zn gluconate) after a single administration to twelve healthy female volunteers." International journal for vitamin and nutrition research 77.4 (2007): 243-248.

[19] Wegmüller, Rita, et al. "Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide." The Journal of nutrition 144.2 (2014): 132-136.

[20] Maes, Michael, et al. "Lower serum zinc in major depression is a sensitive marker of treatment resistance and of the immune/inflammatory response in that illness." Biological psychiatry 42.5 (1997): 349-358.

[21] Sawada, T., and K. Yokoi. "Effect of zinc supplementation on mood states in young women: a pilot study." European journal of clinical nutrition 64.3 (2010): 331.

[22] Beattie, John H., and In-Sook Kwun. "Is zinc deficiency a risk factor for atherosclerosis?." British Journal of Nutrition 91.2 (2004): 177-181.

[23] Bao, Bin, et al. "Zinc decreases C-reactive protein, lipid peroxidation, and inflammatory cytokines in elderly subjects: a potential implication of zinc as an atheroprotective agent–." The American journal of clinical nutrition 91.6 (2010): 1634-1641.

[24] .Kelishadi, Roya, et al. "Effect of zinc supplementation on markers of insulin resistance, oxidative stress, and inflammation among prepubescent children with metabolic syndrome." Metabolic syndrome and related disorders 8.6 (2010): 505-510.

[25] Evans, Gary W., and Elaine C. Johnson. "Effect of iron, vitamin B-6 and picolinic acid on zinc absorption in the rat." The Journal of nutrition 111.1 (1981): 68-75.

[26] Dudhatra, Ghanshyam B., et al. "A comprehensive review on pharmacotherapeutics of herbal bioenhancers." The Scientific World Journal 2012 (2012).